Tipps zum Turbolader-Austausch

Der Austausch von Turboladern gehört zum Alltag vieler Nutzfahrzeug-Werkstätten. Oftmals werden die Bauteile in der Null-Position angeliefert. Je nach Einbaufall, kann es ein, dass der Tauschlader zunächst manuell angepasst werden muss.

 

Um einen Turbolader anzupassen, muss zunächst die Verschraubung des Verdichter- und/oder Turbinengehäuses gelöst werden. Danach sollte die Verschraubung so justiert werden, dass sich die Ladeluftschläuche und -leitungen sowie Unterdruck- und Elektroanschlüsse knick- und spannungsfrei verlegen lassen. Werden die Anschlüsse nicht korrekt positioniert, kann dies zu Funktionsstörungen und Schäden des Turboladers führen.

 

Meist genügt es, die Spannschellen und Schrauben etwas zu lösen, um die Justierung vornehmen zu können. Anschließend lässt sich das Gehäuse verdrehen, bis es in die Einbaulage passt. Das Lagergehäuse sollte in der Einbaulage des Turboladers so angeordnet sein, dass der Ölablauf senkrecht nach unten steht. Beide Ölleitungen müssen sich ohne mechanischen Verspannung am Lagergehäuse montieren lassen. Dies gilt auch für Kühlwasseranschlüsse. Ein komplettes Zerlegen des Turboladers ist nicht notwendig. Es sollte sogar vermieden werden, das sonst Kleinteile in das Innere gelangen und zu Schäden führen können.

 

Die Schrauben und Schellen sollten nach der Positionierung des Turboladers mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden. Anschließend sollte der Turbolader auf Dichtheit und Funktion überprüft werden. Besonders aufmerksam sollten der Einbau der Ladeluftschläuche kontrolliert werden.

 

Bei Fragen zum Turbolader-Tausch, können Sie sich an Ihre winkler Fachberater wenden.

 

 

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