Hydrauliköl-Verschmutzungen

Unterschätzen Sie die Folgen einer Hydrauliköl-Verschmutzung nicht, denn zwischen 70-90% aller Ausfälle einer Hydraulikanlage sind auf verschmutztes Öl zurückzuführen. Daher muss hier immer größte Sorgfalt geboten sein.

Wer die Folgen von Hydraulik-Ölverschmutzung unterschätzt, setzt die Zuverlässigkeit seiner Hydraulik aufs Spiel und riskiert schwere Schäden an seiner Hydraulikanlage, so hat z.B. die Ölalterung eine Reihe von nicht zu unterschätzenden Negativauswirkungen auf Ihre Hydraulikanlage. Alterungsbeschleuniger können dabei die Betriebstemperatur, katalytische Prozesse, die Ölviskosität oder weitere Ursachen sein. Um die Verschmutzung präventiv zu vermeiden, sind u.a. das Ölwechsel-Intervall und die Reinheit des Hydrauliköles entscheidend.

 

Wie verschmutzen Hydraulik-Öle?

 

  • Mangelnde Sauberkeit von Bauteilen bei der Montage: Diese Grundverschmutzung kann die Zuverlässigkeit des gesamten Hydrauliksystems maßgeblich beeinflussen.
  • Das Hydrauliköl selbst: Je hochwertiger und leistungsfähiger die Bauteile, desto höher sind die Anforderungen an das Hydraulik-Öl.
  • schlechtes Filterkonzept

 

 

Arten der Verschmutzung

 

Vor allem die Verschmutzung durch Feststoffe führt über Verschleißmechanismen wie Abrasion zu erheblichen Oberflächenschäden an hydraulischen Bauteilen (z. B. Dichtungen, Lack, Kunststoff, Fasern, Oxid, Stahl, Messing, etc.). Die verschleißauslösenden Partikel sind dabei oft so klein, dass Sie mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Zudem können auch durch eintretende Luft oder Wasser Verschmutzungen auftreten.

 

 

Welche Gefahr besteht bei Verschmutzung:
 

  • verstärkter Verschleiß durch niedrigeres Hydraulikölvolumen an Reibestellen ausgelöst durch schlechteres Fließverhalten des Öls
  • Ventile können durch die Rückstände der Ölalterung verkleben, dabei kommt es zu Funktionsstörungen
  • Schlammbildung wird durch Ölalterung verschärft, der Filterbedarf steigt
  • Korrosionsgefahr für metallische Werkstoffe steigt durch die Versäuerung des Hydraulik-Öls
  • Dichtungsverträglichkeit wird durch die Zunahme von sauren Ölbestandteilen verschlechtert

 

Wichtig für den Betrieb einer Hydraulikanlage

  • Hohe Betriebstemperaturen meiden, diese lassen das Öl schneller altern. Die Betriebstemperatur von Hydraulik-Öl liegt im Bereich von 40C° bis 70C°, was sich je nach Viskosität verändert. Über 80C° altert das Öl überproportional schnell.
  • Ausschließlich Hydraulik-Öle in der vorgeschriebenen Viskosität und der geforderten Reinheitsklasse 18/15/12 (ISO 4406) oder höher einsetzen.
  • Hydraulik-Öle sachgemäß lagern und vor dem Einsatz filtern
  • Einsatzobergrenze des Öls beachten, ein Merkmal ist z.B. die Verfärbung
  • Zum Befüllen oder Nachfüllen von Hydraulik-Öl sollten geeignete Filteraggregate eingesetzt werden.
  • Die Häufigkeit der Filterung spielt eine große Rolle. Entscheidend ist, welches Filtersystem Sie verwenden.
  • Ölwechselintervalle beachten und einhalten

Unregelmäßige Reinigungen Ihres Hydraulik-Öls führen daher häufig zu unvorhergesehenen Stillstandzeiten und damit verbundenen Kosten. Deshalb ist es entscheidend, den Ölwechsel regelmäßig durchzuführen.


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