Sichern Sie sich die staatliche Förderung für Ihr Abbiegeassistenzsystem und sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr!

Schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer/innen und Fußgänger/innen werden häufig von rechts abbiegenden Lastkraftwagen oder Omnibussen übersehen, dabei kommt es leider häufig zu folgenschweren Unfällen, die vermieden werden können.

Die Förderrichtlinie für die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen verfolgt daher das Ziel, durch eine freiwillige Ausrüstung oder Nachrüstung von Abbiegeassistenzsystemen in Neu- oder Bestandsfahrzeugen die allgemeine Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen um diese Unfälle signifikant zu verringern. Es soll dazu beigetragen werden, dass der Rad- und Fußverkehr besser geschützt wird. Zudem soll dazu beigetragen werden, dass der Rad- und Fußverkehr stärker als mögliche Alternativen zum motorisierten Individualverkehr genutzt wird.

Der Bund gewährt nach Maßgabe der Richtlinie "AAS" sowie der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften der Bundeshaushaltsordnung Zuwendungen für Maßnahmen zur Förderung der Ausrüstung von Abbiegeassistenzsystemen in förderfähigen Kraftfahrzeugen.

Förderfähige Kraftfahrzeuge im Sinne dieser Richtlinie sind Nutzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen und Kraftomnibusse mit mehr als neun Sitzplätzen einschließlich Fahrersitzplatz, die im Inland für die Ausübung gewerblicher, freiberuflicher, gemeinnütziger oder öffentlich-rechtlicher Tätigkeit angeschafft und betrieben werden. Der Fördertopf ist pro Jahr begrenzt.

 

 

Wie funktionieren solche Systeme?

Zur Verdeutlichung nutzen wir das Beispiel einer Kamera-Software basierten Lösung, nämlich das ICA-Turn Assist AAS Set2. Eine Weitwinkel Seitenkamera mit einem 150° großen Blickwinkel, welche außen am Fahrzeug befestigt ist, zeigt dem Fahrer eine Momentaufnahme der rechten Fahrzeugseite. Der „Tote Winkel“ wird damit für den Fahrer gut sichtbar. Das von der Kamera erfasste Bild wird in Echtzeit durch eine Software in der Blackbox analysiert, welche mittels eines Algorithmus Veränderungen im Bild auswertet. So können bewegte Objekte wie beispielsweise Radfahrer oder Fußgänger von statischen Objekten – zum Beispiel parkende Autos – unterschieden werden. Dies ermöglicht, den Fahrer gezielt vor potentiell gefährdeten Radfahrern zu warnen und vermeidet zudem das unnötige Alarmieren durch ein beispielsweise parkendes Auto.

Die Aktivierung der Überwachung beginnt automatisch, sobald ein Abbiegevorgang eingeleitet wird. Dieser wiederum startet mit dem Setzen des Blinkers oder durch einen Lenkeinschlag nach rechts. Im Monitorbild wird dies durch ein grünes Rechteck deutlich, welches den Gefahrenbereich abdeckt. Bewegt sich nun ein Radfahrer in diesen Bereich hinein, erkennt das System das Objekt und es wird eine optische sowie akustische Warnung initiiert. Die Warnung lenkt die Aufmerksamkeit des Fahrzeugführers auf den Bildschirm, wo das zuvor genannte Rechteck rot aufleuchtet und den Grund des Alarms anzeigt. So kann der Fahrer die Gefahr selbst beurteilen und situationsgerecht reagieren.

 

 

Nachrüstung Ihrer Fahrzeuge:

 

Die Nachrüstung ist relativ einfach und von jeder Nutzfahrzeugwerkstatt durchführbar. Wir bei winkler bieten Ihnen in unserem Programm unter anderem zwei förderfähige Systeme von Axion mit ABE an:

  • ICA-Turn Assist AAS Set 2  (mit ABE), Bestell-Nr. 990 001 381 00 (Inkl. Lenkeinschlagsensor)

 

Alle Systeme werden, wie bereits oben beschrieben, automatisch durch das Starten des Fahrzeuges aktiviert. Zudem kann beim Setzen des Blinkers ein akustisches Signal gegeben werden. Bei drohender Gefahr wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt. Die Kameras können an einen zusätzlichen Monitor adaptiert oder durch fahrzeugspezifische Verbindungskabel an bestehende Monitore angeschlossen werden.

Sie haben Fragen zur Nachrüstung oder benötigen Unterstützung bei der nächsten Antragsstellung? Ihr winkler Fachberater hilft Ihnen gerne weiter. Jetzt winkler Standort in Ihrer Nähe finden.



 

 

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