Was in der Hydraulikwerkstatt nicht fehlen sollte..

Die Qualität einer Werkstatt zeichnet sich nicht allein durch Fachpersonal oder namhafte Ersatzteilmarken aus. Wichtig sind auch das richtige Werkzeug und der Arbeitsschutz. Wir zeigen Ihnen auf, was den Werkstattalltag erleichtert und sicherer macht – selbst bei kleinen Hydraulikreparaturen.

Manometer
Bei allen Reparaturen und Wartungen an Hydraulikanlagen sollte der maximal zugelassene  Betriebsdruck der Anlage geprüft werden. So ist sichergestellt, dass sich die Einstellwerte der Druckbegrenzungsventile nicht verändert haben. Für solche einfachen Einstellarbeiten reichen analoge Manometer vollkommen aus. Da die Anschaffungskosten solcher Manometer überschaubar sind, empfiehlt es sich, immer einen ganzen Satz zu kaufen.


Die meisten Sätze bestehen aus zwei oder vier Manometern inklusive hilfreichem Zubehör wie Messleitung und Anschlussverschraubungen. Jedes der Manometer hat dabei einen anderen Messbereich, zum Beispiel -1 bis 3 bar, 0 bis 40 bar, 0 bis 250 bar oder 0 bis 600 bar. So können alle Messwerte von Nieder- bis Hochdruck optimal abgelesen werden. Um bei Pulsationen eine Ablesung des Wertes zu ermöglichen sind alle Manometer mit einer Glyzerinfüllung zur Stabilisierung des Zeigers versehen. Für eine permanente Drucküberwachung während des Betriebes der Anlage eignen sich die Manometer ebenfalls sehr gut. Durch ihr träges Ansprechverhalten lassen sich Spannungsspitzen im System allerdings nicht erkennbar messen. Für genauere Analysen und Einstellarbeiten an komplexeren Hydrauliksystemen werden digitale Mess-Systeme notwendig. Auch hier berät Sie Ihr winkler Kundenbetreuer gerne.


Im winkler Onlineshop finden Sie eine Auswahl an Druckprüfer Sätzen.


Handschuhe
Bei der Reparatur und der Suche von Leckagen im Hydrauliksystem wird das Gefahrenpotenzial  oftmals unterschätzt. Hydraulikflüssigkeit, die aus einem Nadel- oder Haarriss in der Hydraulikleitung austritt, ist oftmals mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Auch beim Austausch von Hydraulikflüssigkeiten ist Vorsicht geboten. Der direkte Kontakt damit kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Primär sind dabei Finger und Handflächen betroffen. Um Verletzungen vorzubeugen und Hauterkrankungen zu vermeiden, wird der Einsatz von geeigneten  Schutzhandschuhen dringend empfohlen.
 Geeignet bedeutet in dem Fall, dass das Material der Handschuhe gegenüber den Stoffen, gegen die sie schützen sollen, besonders standhaft ist. Im Fall von Arbeiten an der Hydraulik ist dementsprechend auf einen hohen Nässe- sowie Fett- bzw. Ölschutz zu achten. Auch die gute Griffigkeit bei Nässe sollte gewährleistet sein. Achten Sie bei der Auswahl der passenden Schutzhandschuhe auf die Materialeigenschaften und den angegebenen Verwendungszweck.


Weitere Informationen zum Thema Handschutz sowie allgemeine Anforderungen an  Schutzhandschuhe und Wissenswertes zu ihren Materialeigenschaften finden Sie im winkler Katalog "Arbeitsschutz und Sicherheit".

Werkzeugsortiment für Hydraulikleitungen
Bei der Montage oder dem Austausch von Hydraulikleitungen hat der Monteur oft nur wenig Platz. Durch die kompakte Bauweise liegen mehrere Anschlüsse häufig unmittelbar nebeneinander oder sind in schmalen Rahmenprofilen eingelassen. Um die Leitungsverschraubungen dennoch lösen zu können, werden bevorzugt offene Leitungsschlüssel oder auch sogenannte Krähenfüße verwendet. winkler hat alle wichtigen Größen dieser Werkzeuge in einem Set zusammengefasst. Damit können alle metrischen Verschraubungen bis 28 L und 25 S, BSP-Verschraubungen bis R 1" sowie JIC- und ORFS-Verschraubungen bis 1 5/16" montiert werden.

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