Richtige Gewindeidentifikation vermeidet Unfälle durch Verwechslungen

In Hydraulikanlagen werden Verschraubungen unterschiedlicher Gewindearten verwendet. Da eine eindeutige Kennzeichnung oft fehlt, kann es bei Montagearbeiten mit Bauteilen mit metrischen und zölligen Gewinden schnell zu fatalen Verwechslungen kommen.

Hydraulische Verbindungselemente müssen hohe Arbeitsdrücke von mehr als 600 bar standhalten. Hinzu kommen Spitzenbelastungen im Leistungssystem, die oft noch deutlich über dem Betriebsdruck liegen. Hersteller und Betreiber von Anlagen und Maschinen sind aufgrund gesetzlicher Vorschriften und anderer Regelwerke dazu verpflichtet, für maximale Sicherheit von Anlagen oder Maschinen zu sorgen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die klare und unmissverständliche Kennzeichnung der verbauten Einzelteile. Die Erfahrung zeigt aber, dass dies bei Einschraubgewinden nicht immer der Fall ist.

 

Erfahrene und fachkundige Praktiker, die täglich den Umgang mit Verschraubungen unterschiedlicher Gewindearten gewöhnt sind, erkennen eine falsche Gewindepaarung an dem etwas größeren Spiel beim Montieren, der Gewindegeometrie und dem größeren Abstand der Gewindegänge (Steigung) der Verschraubung.

Eine Möglichkeit schwerwiegende Fehler bei der Montage zu vermeiden, bieten Messschieber und Gewindesteigungslehren, die eine eindeutige Identifikation ermöglichen.

 

Für einen schnellen und einfachen Überblick in der Werkstatt eignet sich außerdem das neue Poster „Hydraulikverschraubungen“ von winkler. Das Poster kann unter der winkler Bestellnr. 000 610 950 00 kostenfrei an jedem winkler Standort angefordert werden. Mehr zu Verschraubungen finden Sie außerdem im winkler Katalog Leitungsteile und Verschraubungen“.

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