Erste Hilfe Material: Stimmt die Ausrüstung?

Die Liste an mitzuführenden Gegenständen zur Sicherung des Fahrzeugs und der Insassen ist lang. winkler klärt auf, welche Ausrüstung im Fahrzeug vorhanden sein muss.

 

 

Unterwegs auf der Straße

Grundsätzlich ist die KFZ- Sicherheitsausrüstung im Straßenverkehrszulassungsgesetz geregelt.  Für ein Kfz mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t sind laut Paragraph 53a StVZO ein Warndreieck (winkler Bestellnr. 990 000 045 00) und getrennt davon eine Warnleuchte vorgeschrieben. Paragraph 53b Abs. 5 Satz 7 sagt, dass die Warnleuchte auch durch eine tragbare Blinkleuchte (winkler Bestellnr. 990 000 029 00) ersetzt werden kann.

Die Beschaffenheit des gesetzlich vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Materials ist in der DIN Norm 13164 reglementiert. (winkler Bestellnr. 990 000 545 00). Die Verpackung muss gewährleisten, dass der Inhalt vor Feuchtigkeit, Staub sowie vor Kraft- und Schmierstoffen ausreichend geschützt ist. Es empfiehlt sich, das Verbandsmaterial regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu ersetzen. Es gibt hierzu keine Vorschrift, aber die häufig wechselnden Bedingungen im Fahrzeug (z.B. starke Temperaturschwankungen) lassen die Materialien häufig schneller altern. Sterilmaterialien tragen ein Verfallsdatum, das anzeigt, ob das Produkt noch verwendet werden kann. Aber auch Einmal-Handschuhe sollten regelmäßig auf Porösität hin überprüft werden, ebenso die Klebstoffe auf Pflastern, die sich mit der Zeit zersetzen und dann nicht mehr richtig haften.

 

In der Unfallverhütungsvorschrift (UVV VGB 12) ist das Mitführen von Warnwesten geregelt. Diese schreibt vor, dass jedes Fahrzeug mit einer Weste auszurüsten ist. Bei einer Doppelbesatzung sind zwei Westen erforderlich. Die Warnwesten müssen gelb (winkler Bestellnr. 964 000 046 00) oder orangefarben (winkler Bestellnr. 964 000 045 00) sein und das europäische Kontrollzeichen EN 471 bzw. EN ISO 20471 tragen (siehe Etikett innen). Alle anderen Modelle erfüllen die rechtlichen Vorgaben nicht und sind somit nicht ordnungsgemäß.  

 

Beim Transport von Gefahrgut ist es zwingend erforderlich, sich anhand der schriftlichen Weisung ein Bild von der mitzuführenden Sicherheitsausrüstung zu machen. Abschnitt 8.1.5 des ADR macht hier klare Angaben. So kann sich zum Beispiel die Zahl der benötigten Warndreiecke und Warnleuchten erhöhen oder das Mitführen von Schutzhandschuhen, Augenschutzausrüstung, Auffangbehältern oder Kanalabdeckungen vorgeschrieben sein.

 

Sicherheit im Betrieb

In der Werkstatt und im Betrieb muss das Verbandsmaterial schnell zugänglich und leicht erreichbar sein. Letztendlich gibt es zwei relevante Normen bzw. Kästen. Der kleine Verbandskasten (winkler Bestellnr. 990 000 720 00) mit der Norm DIN 13157 und der große Verbandskasten (zwei kleine Verbandskästen entsprechen einem großen) mit der Norm DIN 13169. Die Arbeitsstättenverordnung (39/1) schreibt vor, dass in Betrieben mit bis zu 100 Mitarbeitern ein kleiner Verbandskasten vorhanden sein muss. Dieser sollte nicht weiter als 100 Meter und maximal eine Geschoßhöhe von den Arbeitsplätzen entfernt sein.

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