Auch "wartungsfreie" Starterbatterien benötigen Pflege

Die Selbstentladung der Batterie, Fahrzeugruheströme sowie eine negative Ladebilanz (Mangelladung) des Fahrzeugs können zu Entladung und Startversagen einer Batterie führen. Letztere zählt hierbei mit Abstand zu den häufigsten Ausfallursachen.

Tipps für die optimale Batteriepflege

  • Die Oberfläche einer Batterie sollte stets sauber und trocken sein. Andernfalls können sich Kriechströme ausbilden, die zu einer zusätzlichen Entladung der Batterie beitragen.
  • Batterie- und Kabelanschlüsse sind in regelmäßigen Abständen auf festen Sitz zu prüfen und gegebenenfalls nachzuziehen.
  • Kabelanschlüsse sollten immer sauber und gut gefettet sein, bei Bedarf sollten diese gereinigt und gefettet werden.
  • Bei Starterbatterien mit Verschlussstopfen sollte der Flüssigkeitsstand in regel-mäßigen Abständen überprüft werden. Ist dieser zu niedrig, darf ausschließlich destilliertes Wasser bis zur maximalen Säurestandsmarke bzw. 15 mm über die Plattenoberkante nachgefüllt werden. Niemals Säure nachfüllen!
  • Verwenden Sie Batterien nicht im entladenen oder teilentladenen Zustand – nur so verhindern Sie die Entstehung von Sulfatierung. Sulfatierung führt zur Verkürzung der Lebensdauer.

Warum Batterien geladen werden sollten

Die Säuredichte in den Zellen sinkt ständig, egal ob eine Batterie genutzt oder gelagert wird. Dies ist ein ganz normaler Vorgang. Stromverbraucher im Fahrzeug, Ruheströme und die Selbstentladung der Batterie sorgen dafür, dass der Ladezustand der Batterie stetig abnimmt. Erfolgt dies über einen längeren Zeitraum, ohne dass die Batterie ausreichend geladen wird, werden Teile der aktiven Masse inaktiv. Die Folgen sind Leistungs- und Kapazitätsverlust, Startversagen bis zum Totalausfall der Batterie.

Mit einer voll geladenen Batterie verlängern Sie die Lebensdauer und sorgen für die optimale Funktions- und Leistungsfähigkeit, eine ausreichende Stromversorgung sowie den sicheren Fahrzeugstart.

Beispiel für die Sulfatierung einer Batterie
Durch Mangelladung sind Teile der aktiven Masse inaktiv, der Leistungs- und Kapazitätsverlust vermindert die Startkraft. Mögliche Ursachen: defekte Lichtmaschine, viel Kurzstreckenverkehr, zu viele elektrische Verbraucher, korrodierte Pole oder Polklemmen, falsche Lademethode oder zu geringe Ladespannung.

Wann Batterien geladen werden sollten

Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen den Ladezustand der Batterie. Hierfür gibt es diverse Testgeräte, die den Ladezustand bestimmen können. Im winkler Onlineshop erhalten Sie beispielsweise einen digitalen Spannungsprüfer, Bestell-Nr. 980 000 370 00, oder einen Säureheber, Bestell-Nr. 980 000 262 00. Eine voll geladene Batterie hat eine Ruhespannung von 12,70 Volt (Säuredichte 1,28 kg/l). Spätestens bei einer Ruhespannung von unter 12,40 Volt (Säuredichte unter 1,22 kg/l) muss die Batterie nachgeladen werden.
Schützen Sie also Ihre Batterien vor Mangelladung und laden Sie sie zweimal im Jahr auf. Das verlängert die Lebensdauer und verhindert somit den frühen Ausfall der Batterie.

Bei Fragen rund um das Thema Starterbatterien stehen Ihnen unsere winkler Fachberater gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Seite empfehlen Diese Seite empfehlen

Seite teilen

Seiten-Teil-Formular

Diese Seite empfehlen
Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder (*) aus

Vielen Dank! Ihre Nachricht wurde erfolgreich versendet.

Diese Nachricht konnte leider nicht gesendet werden.