Nennweiten und Gewindeabmessungen in der Hydraulik

Die Leitungsführung im Hydrauliksystem kann sowohl mit Hydraulikrohren als auch mit Hydraulikschläuchen realisiert werden. Die Rohre werden dabei nach dem Außendurchmesser (Angabe in mm) sowie der Wandstärke (z. B. 15 x 2) bestimmt. Bei Schläuchen wird die Nennweite (DN) und damit der Innendurchmesser (Angabe in mm) zur Identifikation herangezogen.

Für die Verbindung der Leitungsteile und Komponenten wie beispielsweise Pumpen, Ventile oder Zylinder sorgen Verschraubungen. Hierbei unterscheidet man zwischen metrischen Abmessungen sowie Zollgewinden.

Im metrischen System werden neben den Gewindeabmessungen noch Kurzbezeichnungen zur Bestimmung verwendet. Das System basiert auf den Rohraußendurchmessern in der leichten bzw. der schweren Reihe. Die Unterschiede dieser Reihen werden unter anderem durch die Druckbelastbarkeit (PN) und den Nenndruck in bar bestimmt. Bei der Identifikation von Gewinden im Zollbereich sind neben dem Außen- und Innendurchmesser die drei verschiedenen Systeme BSP, JIC, ORFS zu beachten.

 

Identifikationstabelle für das metrische System mit Kurzbezeichnungen als PDF herunterladen  

Identifikationstabelle für Gewinde im Zollbereich sowie im metrischen System als PDF herunterladen   


Zur korrekten Bestimmung des Gewindes sind Messwerkzeuge und Bestimmungshilfen unerlässlich. winkler liefert ein umfangreiches Produktprogramm an Verschraubungen, Kupplungen sowie Hydraulikrohren und -schläuchen. Werfen Sie zum Beispiel einen Blick in unsere Kataloge "Hydraulikkomponenten" oder "Leitungsteile und Verschraubungen"  .

Bei der Identifikation und Auswahl des passenden Teiles unterstützen Sie die winkler Fachberater gerne.