Keilriemen – Kraftübertragung auf höchstem Niveau

Es gibt eine nahezu unüberschaubare Vielzahl von Keilriemen, Keilrippen­riemen, Flachriemen und Kraftbändern. Grundsätzlich sorgen sie für die Kraftübertragung von einem antreibenden Bauteil auf ein anzutreibendes Bauteil. Der Vorteil bei der Verwendung der Riemen besteht darin, dass sie je nach Ausführung beliebig oft umgelenkt werden können. Das Material ist sehr biegewillig und so können auch sehr große Längen überbrückt werden.

Neben der Kraftübertragung hat der Keilriemen eine wichtige Sicher­heitsfunktion: Er begrenzt das Drehmoment. Wenn ein zum Riemen­antrieb gehöriges Bauteil schwergängig ist, klemmt oder blockiert wird, reißt der Keilriemen bei einem definierten Drehmoment. Dadurch werden teuere Schäden an Maschinenteilen rechtzeitig verhindert.

Was gilt es beim Keilriemenwechsel zu beachten?

Muss ein Keilriemen gewechselt werden, so sollten alle Bauteile zuvor auf Leichtgängigkeit geprüft werden. Denn nur wenn alle Teile einwandfrei laufen, kann eine zu hohe Belastung des Keilriemens und der eventuell damit verbundene Abriss verhindert werden. Überprüfen Sie auch die Riemen­scheiben sowie die Spann- und Laufrollen und stellen Sie sicher, dass deren Flanken nicht zu stark eingelaufen sind. Sollte dies bereits der Fall sein, müssen auch die Riemenscheiben erneuert werden. Denn in diesem Zustand kann der Riemen nicht komplett an der Flanke anliegen und somit wird nur noch ein Teil der Kraft übertragen. Ist die Riemenscheibe erheblich eingelaufen, sitzt der Keilriemen im Extremfall sogar bereits am Inneren der Scheibe auf. In diesem Fall wird wesentlich weniger Leistung übertragen.

Als Hilfe bei der Identifizierung haben wir für Sie eine PDF-Datei mit gängigen Keilriemen zum Herunterladen zusammengestellt.

Gerne unterstützen Sie unsere winkler Fachberater bei der Identifizierung und stehen Ihnen bei Fragen immer gerne zur Seite.

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