Gelenkwellen-Wartung – ein Muss für jeden Landwirt

Reibkupplungen in Gelenkwellen sind das ganze Jahr über dem Druck der Federn ausgesetzt. Wird die Kupplung über einen längeren Zeitraum, wie zum Beispiel in den Wintermonaten, nicht genutzt, können die Reibscheiben an den Gegenplatten "festkleben“. Im Ernstfall sprechen diese nicht mehr an und ein Maschinenschaden droht.

Bei Reibkupplungen mit innenliegenden Druckfedern müssen die Muttern gleichmäßig angezogen werden, um die Federn zusammen zu pressen. Im entspannten Zustand muss die Kupplung unabhängig von der Nabe gedreht werden können. Sollte dies nicht möglich sein, sind die Reibscheiben "festgeklebt“ und müssen mechanisch getrennt werden.

Anschließend müssen die Muttern an den Federn gleichmäßig herausgedreht werden, sodass die Federn wieder anliegen und die Reibbeläge andrücken.


Zusätzlich ist darauf zu achten, dass die Nabe auf dem Zapfwellenstummel nicht zu viel Spiel hat, denn daraus resultiert ein erhöhter Verschleiß und die Kupplung würde anfangen zu schlagen.

Um schlimmere Schäden zu vermeiden, sollten Sie nicht zu lange warten und die Reibscheiben regelmäßig auf Verschleiß und Festkleben überprüfen.

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