Über 100 Jahre winkler
Von der Wagenschmiede zum Großhändler für Nutzfahrzeugersatzteile – erfahren Sie hier mehr über die winkler Erfolgsgeschichte.

1901-1924
1901 macht sich Christian Winkler als Wagenschmied in Stuttgart selbstständig, fünf Jahre später wird er zum königlich-württembergischen Hofwagenschmied ernannt und an den Marstall gerufen. 1914 tritt sein ältester Sohn Ludwig als Lehrling in den Betrieb ein. Noch im selben Jahr erblindet Christian Winkler. Trotz dieses Schicksalsschlags werden Ludwig und sein jüngerer Bruder Wilhelm, der einige Zeit später auch in die Firma eintritt, unter den Fittichen Ihres Vaters zu wahren Meistern ihres Fachs.

1925-1945
Nach der erzwungenen Auflösung des Marstalls steht der Betrieb vor dem Nichts. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage wird ein neues Betriebsgelände gekauft. Die Zukunft gehört dem Automobil. Daraus entsteht die neue Unternehmensidee der Fertigung und Instandsetzung von Automobilfedern - der „Federn-Winkler“ ist schnell im ganzen Land bekannt. Entwicklungsarbeiten für Porsche, Daimler-Benz, Kälble und Auwärter-Neoplan gehören ebenso zum Aufgabenspektrum wie die Serienproduktion von Federn, Stabilisatoren und anderen Teilen. Anfang der 40er Jahre wird eine neue Fertigungshalle gebaut. Die Achsinstandsetzung ist eine Pionierleistung von winkler. Mit neu entwickelten Techniken werden Achsen gerichtet und Lager- und Achsschenkelbolzensitze instand gesetzt. Der neue Slogan „Winkler Autofedern – Autoachsen“ ist in aller Munde.

1945 – 1962
Die neue Fertigungshalle übersteht als einziges Gebäude den Krieg. Mit der Währungsreform 1948 beginnt der Wiederaufbau der Firma und dank des Marshallplans geht es schnell aufwärts. Das alte Werkstattgebäude wird wieder aufgebaut und erweitert. 1958 wird ein großer Neubau erstellt. Die Instandsetzungstechnologie wird perfektioniert und im neuen Zweigwerk Weilimdorf erweitert.

1963 – 1985
1963 ist die Geburtsstunde des Großhandels mit Nutzfahrzeugteilen – ein neues Standbein für winkler. Unter einer neuen Geschäftsleitungsgeneration entwickelt sich der Großhandel schnell zu einem dynamisch wachsenden Bereich. 1975 wird ein moderner Betrieb in Ludwigsburg errichtet, in dem die Instandsetzungsabteilungen zusammengefasst werden. Im Stammhaus in Stuttgart sind Verwaltung, Handel sowie Fertigung und Instandsetzung von Federn untergebracht. Ab 1972 beginnt eine rasante Entwicklung mit neuen Standorten in Karlsruhe, Freiburg und Ulm.

1986 – heute
1987 wird das erste Zentrallager in Ulm gegründet. 1996 entsteht das zweite Zentrallager in Kassel. winkler entwickelt sich zum Vollsortimenter mit Betrieben in ganz Deutschland. In Härkingen in der Schweiz entsteht der erste Standort außerhalb Deutschlands. Mit der Gründung der Exportgesellschaft „winkler Truck and Trailer Parts wird die Basis für internationales Wachstum geschaffen. In den nächsten Jahren folgten weitere Standorte in der Schweiz, Lettland, Österreich, Polen und Tschechien.
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